Gewöhnlicher Natternkopf (Echium vulgare) – wenn’s im Garten richtig summen soll
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I ch sag’s dir ganz ehrlich: Wenn ich nur eine heimische Wildpflanze nennen müsste, bei der ich jedes Jahr wieder denke „Wow, was hier los ist!“, dann wäre der Natternkopf ganz weit vorne.
An warmen Tagen steht man daneben und hört das Summen schon, bevor man die Blüten richtig sieht. Und genau darum geht’s: sichtbar mehr Leben im Garten – ohne viel Aufwand.
Kurz & knapp:
- Insektenmagnet: Rund 40 Wildbienenarten und fast 50 Schmetterlingsarten nutzen den Natternkopf.
- Spezialisten: z. B. die Natternkopf-Mauerbiene (Osmia / Hoplitis adunca).
- Standort: sonnig, trocken, durchlässig – je magerer, desto besser.
- Status: heimisch und in Deutschland ungefährdet.
Steckbrief: Was ist der Natternkopf?
Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) ist eine heimische Wildpflanze aus der Familie der Raublattgewächse. Er wächst meist zweijährig und zeigt seine auffälligen blau-violetten Blüten im zweiten Jahr.Welche Insekten profitieren?
Der Natternkopf gehört zu den nektarreichsten heimischen Wildpflanzen. Fachstellen nennen rund 40 Wildbienenarten sowie nahezu 50 Schmetterlingsarten, die seine Blüten regelmäßig besuchen.
Spezialisierte Arten:
Besonders bemerkenswert ist die Natternkopf-Mauerbiene (Osmia / Hoplitis adunca),
die ihren Pollen fast ausschließlich an Natternköpfen sammelt.
Verbreitung & Naturschutz
Der Gewöhnliche Natternkopf ist in Deutschland heimisch und gilt als ungefährdet. Er profitiert von offenen, sonnigen Standorten – Lebensräume, die in der Landschaft seltener werden.Standort & Pflege
Sonne, Trockenheit und durchlässige Böden sind ideal. Gedüngte Erde reduziert die Blütenfülle – weniger ist hier mehr.
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